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Onkologie in Essen

Westdeutsches Tumorzentrum eingeweiht

Onkologische Patienten am Universitätsklinikum Essen erhalten einen Neubau: Nach knapp zweijähriger Bau- und Einrichtungszeit wurde am 19.1.2012 die Klinik „Westdeutsches Tumorzentrum (WTZ) - Stationen“ eingeweiht. „Mit der Fertigstellung der neuen onkologischen Klinik bietet das Universitätsklinikum seinen Krebspatienten nun optimale, bauliche Strukturen. Mit dem hochmodernen Ambulanzgebäude, der neuen onkologischen Intensivstation KMT III, dem kürzlich eingeweihten Medizinischen Zentrum sowie dem Medizinischen Forschungszentrum schließt sich der Kreis der baulichen Erneuerungen für den Schwerpunkt Onkologie am Universitätsklinikum Essen“, freut sich der Ärztliche Direktor des UK Essen Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel.

Bereits kurz vor der Einweihung zogen die Patienten und Beschäftigten der Inneren Klinik (Tumorforschung) sowie der Klinik für Hämatologie in die neuen Räumlichkeiten ein. Das sechsgeschossige, hochmoderne Stationsgebäude bietet künftig bis zu 146 Patienten Platz. „Die Stationen der Kliniken waren bisher in verschiedenen, älteren Gebäuden getrennt untergebracht. Die freundlichen und modernen neuen Räume verbessern den Komfort für unsere zumeist schwerkranken und betreuungsbedürftigen Patienten enorm. In unmittelbarer Nachbarschaft zu Gebäuden wie der Strahlen- und Knochenmarktransplantationsklinik haben wir nun Strukturen geschaffen, die eine effizientere Organisation, funktionalere Abläufe und Synergieeffekte in der onkologischen Patientenversorgung ermöglichen“, erläutert Barbara Schulte, Kaufmännische Direktorin des UK Essen. Neben den Ein- und Zweibettzimmern für die Patienten finden auch die Beschäftigten optimale Arbeitsbedingungen vor. So gibt es im Neubau eine zentrale Kleiderausgabe sowie eine hochinnovative Waschanlage für Betten und Beistellschränke. Finanziert wurde die 31,4 Mio. Euro teure Klinik mithilfe von Bund und Land durch das Konjunkturpaket II.

Viel Komfort für die Patienten

Medizinisch und pflegerisch behandelt werden die Patienten auf insgesamt vier Stationen. „Infektionsgefährdete Patienten werden nun auf der Ebene 1 betreut und behandelt. Eine hocheffiziente Luftreinigung – die sogenannte HEPA-Filtrierung - sorgt dort für mehr Schutz unserer Patienten“, erklärt Prof. Dr. Ulrich Dührsen, Direktor der Klinik für Hämatologie. Weitere Pflegestationen gibt es auf den Ebenen 2 und 3. „Auf der Ebene 4 haben wir unserer Therapieangebot ergänzt und erstmalig am Universitätsklinikum eine Palliativstation eingerichtet. Patienten des gesamten Klinikums steht diese Station offen“, sagt Prof. Dr. Martin Schuler, Direktor der Inneren Klinik (Tumorforschung).

Nicht nur Raum der Stille sorgt für ein Gefühl von Aufgehoben-sein

Besonderes Merkmal ist hier der Raum der Stille, der nicht nur Gläubigen aller Religionen zur Verfügung stehen wird. Platz für mitmenschliche Begleitung charakterisiert das gesamte Gebäude. Die Patienten sollen sich in den sorgsam gestalteten Zimmern aufgehoben fühlen. Das gilt auch für nahe Angehörige: Ihnen steht in den Einzelzimmern ein weiteres klappbares Bett zur Verfügung. Die freundliche Dachterrasse lädt zum Verweilen ein. Auch dort können sich die Patienten nach Übungen im eigens vorhandenen Fitnessraum erholen. Im großzügigen Aufenthaltsraum kann selbst gekocht werden. Kunst und Maltherapie findet im Neubau ebenso ihren Raum. „Mit dem Gebäude WTZ-Stationen beginnt für Patienten, Angehörige und Mitarbeiter des Universitätsklinikums eine neue Zeitrechnung. Der Fortschritt ist einzigartig“, so Eckhard Nagel.

„Westdeutsches Tumorzentrum –Stationen“ auf einen Blick

Gesamtkosten: 31,4 Mio. Euro, davon Einrichtung 3,7. Mio. €

Kliniken

Stationen/ Bereiche

Technische Besonderheiten

(Quelle: UK Essen; redaktionell bearbeitet: rrm)

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