Im neuen Anbau des St. Anna Hospitals steht seit dem 01.11.2010 ein neuer Kernspintomograph (MRT), der von der Radiologischen Gemeinschaftspraxis Herne betrieben wird und den das Krankenhaus in einer Pressemitteilung "Porsche und Rolls Royce" zugleich nennt.
Denn das neue Gerät, das jetzt in Wanne-Eickel zum Einsatz kommt, stelle
ein "weltweit unerreichtes Spitzenprodukt" dar. "Während von allen in Betrieb
befindlichen Geräten die allermeisten mit maximal anderthalb Tesla
Magnetfeldstärke arbeiten, hat das neue Gerät, der Magnetom Skyra, eine
Magnetfeldstärke von drei Tesla. Das ist die höchste Tesla-Zahl, die bisher
routinemäßig im Patientenbetrieb eingesetzt wird", heißt es dazu seitens des Krankenhauses. Das jetzt in der Radiologie Herne installierte Gerät sei eines der ersten seiner Art weltweit.
Selbst kleinste Tumoren können entdeckt werden
Die Feldstärke eines MRT, die ins Tesla gemessen wird, ist vergleichbar mit der PS-Zahl eines Autos. Mit drei Tesla können nun selbst kleinste Details erkannt werden. "Bei Krebspatienten können kleinste Tumoren oder Metastasen noch eher entdeckt werden. Damit kann die Therapie früher, gezielter und damit erfolgreicher eingeleitet werden als bisher. Das ist vor allem für die Patienten des Darmkrebszentrums und des Brustzentrums im St. Anna Hospital unter Umständen sogar lebenswichtig", so das Krankenhaus.
Auch für die zahlreichen orthopädischen Patienten, die die Radiologie Herne für
das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie untersucht, verspricht das St. Anna Hospital nun eine noch genauere Diagnostik. "Ein Meniskus im Kniegelenk, die
Bandscheiben oder der Gelenkknorpel können zukünftig noch genauer dargestellt
und deshalb noch effizienter behandelt werden", so das Haus.
Das Hospital sorgte für den Anbau, die Praxis für das Gerät
Dass diese zukunftsweisende Technik ausgerechnet in Herne möglich ist, liegt an
der nach eigenen Angaben seit Jahren bestens funktionierenden und exzellenten Zusammenarbeit zwischen dem St. Anna Hospital und der Radiologischen Gemeinschaftspraxis Herne. Beide betreuen sie Patienten nicht nur aus Herne und der näheren Umgebung, sondern aus ganz Deutschland und darüber hinaus. Darunter befinden sich zahlreiche Spitzensportler, die auch von der neuen Technik profitieren werden.
Durch diese Zusammenarbeit sind die Partner Krankenhaus und Praxis in der Lage, in derart innovative Techniken zu investieren. Dabei hat das Krankenhaus für den modernen Anbau gesorgt. In einer Bauzeit von acht Monaten hat das St. Anna Hospital über eine Million Euro in die Räume der radiologischen Praxis
investiert. Dazu gehörten die Sanierung im Altbau und die bauliche Voraussetzung für das neue MRT. Die Praxis hat im Gegenzug das neue Gerät angeschafft.
"Röhre" mit kürzer gewordener Tunnelöffnung
"Neben der besseren, genaueren und früheren Diagnostik krankhafter Veränderungen haben die Patienten außerdem den Vorteil, dass sich die Untersuchungszeiten verkürzen", so das Krankenhaus. Viele Untersuchungen, die bisher an herkömmlichen Geräten zum Teil deutlich länger als dreißig Minuten dauerten, benötigen jetzt nur noch die halbe Zeit oder noch kürzer. Außerdem hat sich das Design des Gerätes so verändert, dass die so genannte Tunnelöffnung kürzer geworden ist und zusätzlich einen größeren Durchmesser hat. Jetzt können auch Patienten mit Platzangst oder mit Übergewicht deutlich besser untersucht werden als zuvor.
- 04.11.10 -
(Quelle: St. Anna Hospital; redaktionell bearbeitet: rrm)
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Herz: 26.04.2012, 18.00 Uhr, Dr. med. Bernd Hufnagel (Chefarzt Innere Medizin im Ev. Krankenhaus Bethanien): KORONARE HERZKRANKHEIT – MODERNE DIAGNOSTIK UND THERAPIE, Virchowstr. 4, 44263 Dortmund-Hörde, Tel. 0231-9430-0 • Fax: 0231-9430-333 Schwindel: 03.05.2012, Schwindel - Diagnostik und Therapie, Susanne Hogrefe, CURAvita; Dr. Horst Luckhaupt, CA Klinik für HNO, im St.-Johannes-Hospital Dortmund, Konferenzraum 5, 19.00 Uhr.
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