Geräumig, hell und freundlich: Das ist das neue Kinderpalliativzentrum in Datteln, das heute (21.04.2010) eingeweiht wurde. "Es ist toll, dass hier nun Wirklichkeit wird, was wir so dringend brauchen: einen geschützten Ort, an dem lebenslimitierend erkrankte Kinder und ihre Familien wirkliche Unterstützung und Hilfe erfahren, die sie benötigen, um die kostbare Zeit, die ihnen bleibt, so gut und so bewusst wie möglich miteinander zu verbringen", freut sich Prof. Dr. Boris Zernikow, Chefarzt des Kinderpalliativzentrums und Initiator des Projekts.
Das Zentrum ist das bundesweit erste Zentrum für eine ganzheitliche Versorgung schwerstkranker Kinder und gibt Eltern die Möglichkeiten, nahe bei ihren sterbenskranken Kindern zu sein. Das Haus auf dem Gelände der Vestischen Kinder- und Jugendklinik umfasst nach Angaben des Gesundheitsministeriums NRW eine Station mit acht Einbettzimmern, die auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen zugeschnitten sind. Die Einrichtung verfügt außerdem über ein "Forum für Familie und Fortbildung" mit Elternappartements und Räumen für die Weiterbildung in der Palliativversorgung.
"Dass wir dieses Projekt in so kurzer Zeit umsetzen konnten, wurde nur durch die überwältigende Unterstützung möglich, die wir von so vielen Seiten erfahren haben", sagt Andreas Wachtel, Geschäftsführer der Vestischen Kinder- und Jugendklinik.
Zur Eröffnung waren neben Bischof Felix Genn und NRW-Minister Karl-Josef Laumann auch die RTL-Moderatorin Inka Bause ("Bauer sucht Frau") gekommen. Letztere ist Patin des Kinderpalliativzentrums.
Gelder für das Projekt waren u.a. bei dem RTL-Spendenmarathon zusammen-gekommen. Aber auch zahlreiche andere Geldgeber haben den Bau maßgeblich gefördert, darunter die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW, die Deutsche Krebshilfe, die Vodafone Stiftung Deutschland, SEB, die Kämpgen Stiftung, Aktion Lichtblicke, die Association Femmes d'Europe, E.ON Fernwärme, Gelsenwasser, die Stiftung Leben Jetzt und die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Datteln sowie der umliegenden Städte und Gemeinden. Mitte Dezember 2008 war es zum Spatenstich gekommen.
Schätzungen zufolge leben allein in NRW derzeit gut 3500 sterbenskranke Kinder.
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Kindgerecht: im Snoozels-Raum (l.) und am Ultraschall
(Quelle: rrm; Fotos: rrm)
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Augen: 01.03.2012, Makuladegeration, was tun?, Prof. Harald Schilling, Klinik für Augenheilkunde, im St.-Johannes-Hospital Dortmund, Konferenzraum 5, 19.00 Uhr. Geschlecht: 08.03.2012, Gesundheitsforum: WEIBLICHES GESCHLECHT: RISIKOFAKTOR ODER SCHUTZ FAKTOR BEI SEELISCHEN KRANKHEITEN? Dr. med. Thomas Finkbeiner (Chefarzt Psychiatrie und Psychotherapie im Ev. Krankenhaus Lütgendortmund) / Prof. Dr. med. Susanne Hagen (Fachhochschule Düsseldorf, Fachgebiet Sozialmedizin, insbes. Sozialpsychiatrie), Ev. Krankenhaus Lütgendortmund, Volksgartenstr. 40, 44388 Dortmund, Telefon: (0231) 6188-0, Telefax: (0231) 6188-211, E-Mail: info@evk-luedo.de |
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