Allein in der Bundesrepublik werden jährlich etwa 180.000 Hüftgelenkprothesen eingesetzt. Wie alle internationalen Studien belegen, kann eine solche Endoprothese derzeit rund zehn bis 20 Jahre funktionsfähig bleiben – dann kann sie sich lockern. Nur in seltenen Fällen sind es allein mechanische Gründe. Die Prothesenlockerung ist ein sehr komplexes Problem, das viele Ursachen haben kann: Auch die Alterung der Implantatmaterialien, chronische Entzündungen – hervorgerufen durch Abriebpartikel des Materials – sowie Reaktionen des umliegenden Gewebes spielen bei den Lockerungsvorgängen eine Rolle. „Trotzdem müssen Patienten mit neuem Hüftgelenk wissen, welche Belastung sie diesem zumuten können“, so Dr. Ulrich Pfeiffer, Chefarzt der Belegklinik für Orthopädie im St. Marien-Hospital Mülheim an der Ruhr.
„Grundsätzlich sollte jeder mit einer Gelenkprothese vorsichtig sein mit körperlichen Aktivitäten, die mit starken Stauch- und Drehbelastungen des Gelenkes einhergehen. Sprung- sowie Ballsportarten mit Gegnerkontakt und plötzlichen Richtungswechseln wie z.B. Tennis, Fußball, Skilaufen oder Judo bergen große Risiken, deshalb raten wir hiervon ab. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass das menschliche Hüftgelenk bereits im Alltag Millionen Male pro Jahr mit teilweise dem Mehrfachen des Körpergewichtes belastet wird.“
(Quelle: MHM; redkationell bearbeitet: rrm)
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Herz: 26.04.2012, 18.00 Uhr, Dr. med. Bernd Hufnagel (Chefarzt Innere Medizin im Ev. Krankenhaus Bethanien): KORONARE HERZKRANKHEIT – MODERNE DIAGNOSTIK UND THERAPIE, Virchowstr. 4, 44263 Dortmund-Hörde, Tel. 0231-9430-0 • Fax: 0231-9430-333 Schwindel: 03.05.2012, Schwindel - Diagnostik und Therapie, Susanne Hogrefe, CURAvita; Dr. Horst Luckhaupt, CA Klinik für HNO, im St.-Johannes-Hospital Dortmund, Konferenzraum 5, 19.00 Uhr.
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