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Herzklappen

Chirurgen greifen biologischen Prothesen

Anlässlich der "Fokustagung Herz" in Duisburg wies die Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) auf die zum Teil enormen Fortschritte in der Herzchirurgie hin. Die Zahlen aus dem Herzbericht 2008 zeigten laut DGTHG-Präsident Prof. Dr. Friedhelm Beyersdorf, dass trotz steigender Risikoprofile der Patienten (Alter, etc.) die chirurgischen Ergebnisse gleichbleibend gut seien. "In der Chirurgie haben sich kleine Revolutionen abgespielt, um diese Qualität zu erreichen", so Prof. Beyersdorf, der auf die sich wandelnden Rahmenbedingungen aufmerksam macht. Während 1994 nur jeder vierte herzchirurgische Patient 70

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Jahre oder älter war, gehört inzwischen jeder zweite Patient dieser Altersgruppe an. "Wenn heute ein Patient zu mir kommt und sagt, warum er sich denn noch mit 75 einer Operation unterziehen soll, dann kann ich nur sagen: 75 ist heute kein außergewöhnliches Alter mehr in der Herzchirurgie."

Zunehmen werde weiterhin die Reparatur von Herzklappen. Zudem seien biologische Klappenprothesen inzwischen derart weiterentwickelt worden, dass sie besonders langlebig seien. Früher, so Prof. Beyersdorf, habe so eine Prothese gut 15 Jahren gehalten. Inzwischen könne man davon ausgehen, dass die Prothese nach 15 Jahren in 95 Prozent der Fälle noch intakt sei. Im Jahr 2008 sind die Operateure immer mehr dazu übergangen, biologische Prothesen (9.673 Stück) einzupflanzen und sie damit den mechanischen Prothesen (2.555 Stück) vorzuziehen. Der Vorteil der biologischen Prothesen, so Prof. Beyersdorf, liege vor allem daran, dass der Patient nach der Operation keine blutverdünnenden Medikamente einnehmen müsse.

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Schwindel: 03.05.2012, Schwindel - Diagnostik und Therapie, Susanne Hogrefe, CURAvita; Dr. Horst Luckhaupt, CA Klinik für HNO, im St.-Johannes-Hospital Dortmund, Konferenzraum 5, 19.00 Uhr.


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