Voraussetzung für diese Zertifizierung sei eine hohe Qualität in der Behandlung von Gefäßpatienten, die über 24 Stunden am Tag gewährleistet sein müsse. Der Geschäftsführer der Kath. Kliniken Essen-Nord-West, Manfred Sunderhaus, zeigte sich sehr erfreut, dass die Investitionen in das Gefäßzentrum, die die Katholischen Kliniken Essen-Nord-West seit der ersten Zertifizierung im Jahre 2005 getätigt haben, sich hier auszahlen würden. So seien erhebliche Investitionen in ein Schnittbildzentrum inklusive modernstem Kernspintomographen und in einen speziellen Gefäßoperationssaal, indem sowohl alle operativen Eingriffe als auch interventionellen Gefäßbehandlungen erfolgen könnten (so genannte Angiosuite), geflossen.
Der leitende Arzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Dr. Tarek Azhari, betonte, dass durch die gute apparative Ausstattung des Gefäßzentrums zunehmend größere operative Eingriffe durch schonendere, so genannte minimalinvasive, interventionelle Verfahren ersetzt werden können. Während zum Beispiel noch vor wenigen Jahren bei Patienten mit Mikrozirkulationsstörungen eine Sympathektomie nur durch große Operationen im Bauch oder am Hals möglich war, könnten diese Eingriffe heute bildgesteuert im Computertomographen ohne Operation durch eine gezielte Injektion mit gleichem Erfolg durchgeführt werden. Weiterhin sind die Kathetertechniken zur minimalinvasiven Behandlung von Blutgefäßeinengungen deutlich verfeinert worden.
Sowohl Prof. Dr. Omlor als auch Dr. Azhari betonten, dass die Patienten von der besonders guten interdisziplinären Zusammenarbeit der verschiedensten Fachabteilungen im Gefäßzentrum der Katholischen Kliniken Essen-Nord-West profitieren. Als Beispiele nannten sie die interdisziplinäre Gefäßsprechstunde, in der alle Patienten sowohl von einem Oberarzt der Gefäßchirurgie als auch der Radiologie untersucht würden, und die gemeinsame angiologisch – gefäßchirurgische Konferenz, in der alle Patienten vor einer geplanten Operation oder Gefäßintervention von allen Spezialisten des Gefäßzentrums wie Angiologen, Kardiologen, Neurologen, Nephrologen, Diabetologen, Radiologen und Gefäßchirurgen gemeinsam beurteilt würden und ein gemeinsames Konzept erstellt werde. Dies sei für die Patienten, die meistens an Gefäßerkrankungen verschiedener Organe leiden, von besonderem Vorteil, da so eine für den Patienten optimale Reihenfolge der notwendigen Behandlungen geplant werden kann.
(Quelle: KKENW; redaktionell bearbeitet: rrm)
- 30.12.2010 -
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Augen: 01.03.2012, Makuladegeration, was tun?, Prof. Harald Schilling, Klinik für Augenheilkunde, im St.-Johannes-Hospital Dortmund, Konferenzraum 5, 19.00 Uhr. Geschlecht: 08.03.2012, Gesundheitsforum: WEIBLICHES GESCHLECHT: RISIKOFAKTOR ODER SCHUTZ FAKTOR BEI SEELISCHEN KRANKHEITEN? Dr. med. Thomas Finkbeiner (Chefarzt Psychiatrie und Psychotherapie im Ev. Krankenhaus Lütgendortmund) / Prof. Dr. med. Susanne Hagen (Fachhochschule Düsseldorf, Fachgebiet Sozialmedizin, insbes. Sozialpsychiatrie), Ev. Krankenhaus Lütgendortmund, Volksgartenstr. 40, 44388 Dortmund, Telefon: (0231) 6188-0, Telefax: (0231) 6188-211, E-Mail: info@evk-luedo.de |
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