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Krankenhaus Porz: CT beeindruckt Experten

Strahlungsärmster Computer-Tomograph für die Herzuntersuchung in Deutschland

Köln. Die Strahlenexposition (Strahlenbelastung) in der Bevölkerung nimmt in Deutschland weiter zu. Schuld daran sind vor allem unnötige Röntgenaufnahmen, die nicht selten ohne großen Erkenntnisgewinn angeordnet werden. Zudem werden vielerorts veraltete Geräte eingesetzt, die schlicht mehr Strahlen benötigen, ohne die gleichen Bild-Ergebnisse zu liefern wie hochmoderne Systeme. Experten fordern deswegen von der Bundesregierung bereits eine „Abwrackprämie“ für Alt-Geräte. Angesichts dieser Entwicklung sorgen die Radiologen des Krankenhauses Porz am Rhein seit 2011 mit ihrem ultra-modernen Volumen-Computer-Tomographen „Aquilion One“ insbesondere in der Diagnostik der Herzkranzgefäße (CT-Koronarographie) für großes Aufsehen in der deutschen Medizin.

Vorsorgeuntersuchung

Jetzt informierte sich eine renommierte Delegation aus landesweiten Experten über die Möglichkeiten dieses neuen CT-Gerätes, das die Bild-Aufnahmen in der kurzen Röhre mit 71 cm Durchmesser revolutioniert. Die Experten zeigten sich dabei von der High-Tech-Ausstattung dieses Computertomographen sehr

Foto: Prof. Dr. Beyer mit den Experten am CT

beeindruckt. Um bis zu 80 Prozent kann der Volumen-CT die Strahlenbelastung für den Patienten senken. Vor allem für Kinder, aber auch für Ältere und Patienten, die bereits häufiger Aufnahmen haben machen lassen müssen, ist diese geringere Strahlenbelastung ein großer Vorteil. „Jeder Patient ist anders. Deshalb sollte ein Radiologe vor jeder CT-Untersuchung erst nachdenken und alle individuellen Bedingungen berücksichtigen, bevor es zur CT-Aufnahme kommt, die er dann „maßgeschneidert“ durchführt“, sagt Prof. Dr. med. Dieter Beyer, Chefarzt der Radiologie am Krankenhaus Porz am Rhein in Köln.

Die revolutionäre Technik des Volumen-CT, der für den Laien nicht anders als ein „normaler“ CT aussieht, ist rund um den Patienten in der Mitte angebracht: Dort befindet sich ein 16 cm breites Aufnahmefeld. Dieses Feld ermöglicht es aufgrund seiner Breite, beispielsweise das komplette menschliche Herz oder auch den Kopf aufzunehmen. Während andere CTs bis zu 256 Einzelschichten brauchen, um das gewünschte Ergebnis zusammenzusetzen, dauert es beim Volumen-CT keine zwei Millisekunden – also nur einen Herzschlag – und das Organ ist in dreidimensionaler Form hochaufgelöst im Computer abgebildet. Hinter diesem Vorgang verbirgt sich eine enorme Rechenleistung des Computers. Vor allem aufgrund dieser ultrakurzen Aufnahmezeit kommt es zu einer wesentlich geringeren Strahlenbelastung des Patienten. Die Delegation aus namhaften Experten des Strahlenschutzes und der Aufsichtsbehörden bescheinigte der Köln-Porzer Radiologie mit ihrem Volumen-CT einen Spitzenplatz, wenn es darum geht, Patienten strahlungsarm und mit neuester Technologie zu untersuchen. Man wäre froh, wenn man dieses Niveau auch nur ansatzweise überall im Land hätte, hieß es. Hiervon sei man jedoch noch weit entfernt.

(Quelle: Krankenhaus Porz am Rhein; redaktionell bearbeitet: rrm; Foto: Krankenhaus Porz am Rhein)

- 22.02.2011 -

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