"Aktiv gegen Brustkrebs" - der Name ist Programm für den neuen Verein, der sich in Bochum gegründet hat. "Mit dem Verein wollen wir auf das Thema und auf jährlich 58.000 Neuerkrankungen hinweisen - sowie die Aktivitäten des Brustzentrums Augusta ergänzen und unterstützen", sagt Vorsitzende Marina Grochowski in einer Presseerklärung, die die ev. Stiftung Augusta veröffentlicht hat. Zudem werde man objektiv über aktuelle Forschungsergebnisse sowie neue Methoden bei Diagnostik und Therapie informieren.
Marina Grochowski ist Orchesterdirektorin bei den Bochumer Symphonikern und als Frau für das Thema sensibilisiert. Genau wie die zweite Vorsitzende Esther Goetzl, die als Psychoonkologin beruflich mit Krebs zu tun hat. "Wir schließen sinnvolle komplementäre Heilverfahren in unsere Arbeit ein", sagt sie, denn manchmal sei es hilfreich, Untersuchungen und Therapien einzusetzen, noch bevor sie von den Krankenkassen anerkannt seien. "Vor allem sozial schwache Frauen wollen wir unterstützen."
Beratend steht dem Verein Priv.-Doz. Dr. Gabriele Bonatz zur Seite, Leiterin des Brustzentrums Augusta Bochum, die das erste Projekt des Vereins unterstützt: Man will Anfang April nächsten Jahres im Museum Bochum ein großes Symposium durchführen, das auch kontrovers über die Aspekte des Brustkrebses informieren wird.
"Am gleichen Wochenende", so Grochowski, "richten wir in Kooperation mit den
Leichtathleten des VfL Bochum einen Solidaritätslauf durch den Stadtpark aus." Über Jogging, Walking und Nordic Walking soll dem Thema eine breite Öffentlichkeit verschafft werden. "Sportliche Aktivität", so Dr, Bonatz, "spielt bei der Verbeugung und auch im Heilungsprozess von Brustkrebserkrankungen eine enorme Rolle."
(Quelle: ev. Stiftung Augusta; redaktionell bearbeitet: rrm)
- 28.12.2010 -
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