Die Versicherten der AOK sind nach Angaben des St. Josefshospitals Uerdingen mit ihren Krankenhäusern im Rheinland generell zufrieden und geben den Kliniken durchschnittlich eine „Zwei minus“. Vier von 132 bewerteten Krankenhäusern haben von den Patienten ein „Sehr gut“ bekommen und damit am besten abgeschnitten, kein Haus wurde schlechter als „befriedigend“ bewertet.

Das ist das Resultat einer großen Patientenbefragung der AOK Rheinland/Hamburg mit rund 35.000 Teilnehmern. Gefragt wurde dabei nach Faktoren wie ärztliche und pflegerische Versorgung, Organisation und Service. Die Patienten konnten bei der Beantwortung der 16 Fragen maximal 96 Punkte vergeben, das entspricht einer Zustimmung von 100 Prozent.
(Foto: v. l. Michael Wilke, Geschäftsführer Krankenhaus
Maria-Hilf GmbH Krefeld, Thomas Meertz, Regionaldirektor
AOK Rheinland/Hamburg und Thomas Werner,
Kaufmännischer Direktor des St. Josefshospitals Uerdingen.)
Im Gesamturteil für alle Krankenhäuser ergab sich ein durchschnittlicher Wert von 77,4 %. Die AOK Rheinland/Hamburg hat alle Einzelergebnisse in ihren Krankenhaus-Navigator eingestellt. „Neben Kriterien wie Häufigkeit und Qualitätsergebnisse von Behandlungen gehört auch die Zufriedenheit der Patienten zur Gesamtbewertung von Krankenhäusern. Wir machen diese Ergebnisse transparent, damit sie Patienten und Ärzten eine Orientierung bei der Auswahl des richtigen Krankenhauses sein können“, so Thomas Meertz, Regionaldirektor der AOK in Krefeld.
Versorgung durch Ärzte und Pflegekäfte besonders gut bewertet
Am besten bewerteten die Patienten insgesamt die ärztliche Versorgung mit 79,9 Prozent der möglichen Punkte - eine glatte Zwei. Damit ist die Versorgung durch die Klinikärzte von den Patienten besser benotet worden als alle Krankenhäuser in der Gesamtnote (76,5 %). Ebenfalls gut fiel die Bewertung für die pflegerische Betreuung mit 78,0 % aus. Die Organisationsabläufe in den analysierten Krankenhäusern erhielten von den Patienten einen Wert von 77,1 %, der Wert für Service lag bei 74,5 % und für Behandlungserfolg bei 72,3 %. Die zweithöchste Zustimmung erfolgte mit 79,5 % auf die Frage: Würden Sie dieses Krankenhaus ihrem besten Freund/Freundin weiterempfehlen?
Besser als der rheinische Durchschnitt
Erfreulich die Ergebnisse für die beiden konfessionellen Krankenhäuser in Krefeld. In allen Kategorien wurden die beiden Häuser besser bewertet als die rheinischen Krankenhäuser im Durchschnitt. Auch die Bereitschaft zur Weiterempfehlung liegt deutlich über dem Durchschnitt. Für diese hervorragenden Ergebnisse überreichte der AOK Chef Thomas Meertz die entsprechenden Zertifikate an Herrn Michael Wilke, Geschäftsführer des Krankenhauses Maria-Hilf GmbH Krefeld und an Herrn Thomas Werner, kfm. Direktor des St. Josefshospitals Uerdingen.
Insgesamt zeigt die Befragung, dass bei den Trägergruppen je nach Krankenhausgröße mal die freigemeinnützigen, mal die öffentlichen Häuser die Nase vorn haben. Die privaten Klinikträger landen auf Platz Zwei oder Drei. Die Untersuchung wird auch in diesem Jahr regelmäßig alle zwei Monate anonym von der AOK Rheinland/Hamburg vorgenommen. Versicherte der größten Krankenkasse in NRW zwischen 18 und 80 Jahren, die mindestens zwei Übernachtungen in einem Krankenhaus absolviert haben, werden nach ihrer Beurteilung gefragt. Bisher haben sich fast 40 % der Befragten beteiligt, was für ein großes Interesse spricht, die eigenen Erfahrungen weiterzugeben.
(Quelle: St. Josefshospital Uerdingem; redaktionell bearbeitet: rrm; Foto: St. Josefshospital Uerdingen)
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Augen: 01.03.2012, Makuladegeration, was tun?, Prof. Harald Schilling, Klinik für Augenheilkunde, im St.-Johannes-Hospital Dortmund, Konferenzraum 5, 19.00 Uhr. Geschlecht: 08.03.2012, Gesundheitsforum: WEIBLICHES GESCHLECHT: RISIKOFAKTOR ODER SCHUTZ FAKTOR BEI SEELISCHEN KRANKHEITEN? Dr. med. Thomas Finkbeiner (Chefarzt Psychiatrie und Psychotherapie im Ev. Krankenhaus Lütgendortmund) / Prof. Dr. med. Susanne Hagen (Fachhochschule Düsseldorf, Fachgebiet Sozialmedizin, insbes. Sozialpsychiatrie), Ev. Krankenhaus Lütgendortmund, Volksgartenstr. 40, 44388 Dortmund, Telefon: (0231) 6188-0, Telefax: (0231) 6188-211, E-Mail: info@evk-luedo.de |
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