Das unabhängige Online-Gesundheitsmagazin
 

Adipositas

Mit dem Magen-Band gegen das Übergewicht

Ihre 61 Jahre sieht man Magda Jansing nicht an. Sie wirkt lebensfroh und aufgeschlossen. Trotz ihres enormen Übergewichtes zeichnen sie nach wie vor enormer Tatendrang und die Freude am Umgang mit Menschen aus. Sie ist u.a. begeisterte Damen- und Jugendsportleiterin im Schützenverein, aber auch in der Seniorenbetreuung aktiv. Wie kam es zu dem bedrohlichen Übergewicht, das durch keine konservative Methode mehr zu regulieren war?

Vorsorgeuntersuchung

Erste Anzeichen einer stetigen Gewichtszunahme traten nach einer Operation vor rund 20 Jahren auf. Neben den sogenannten „kleinen Sünden“ des Alltags, wie z.B. bei einer Vielzahl von Einladungen, derer sich Frau Jansing stets erfreute, nicht nein sagen zu können, oder „Frust-Essen“ bei großen Sorgen, kam vor etwa 15 Jahren noch

Magda Jansing spricht über die Magenband-OP

schwere Diabetes dazu. „Als ob die Zuckerkrankheit von Geisterhand beim Tod meiner Mutter auf mich übertragen worden ist“, sinniert Magda Jansing. Nicht genug, kommt sie wegen gravierender Schlafstörungen (Schlafapnoe) seit Jahren nicht mehr ohne Beatmungsgerät aus. Der daraus resultierende Bewegungsmangel schließt den Teufelskreis.

Um aus dieser „gesundheitlichen Sackgasse“ wieder herauszukommen und eine lebensbedrohliche Verschlechterung ihres Krankheitsbildes zu vermeiden, ist Jansing dem Rat ihres Hausarztes gefolgt, sich an die Adipositas-Spezialisten in den KKO Katholischen Kliniken Oberhausen zu wenden.

Dr. Franz-Josef Schumacher, Chefarzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie, hat sich mit seinem Team und der Patientin nach umfassenden Untersuchungen für das sogenannte „Gastric Banding“ entschieden: Das Magenband gehört zum Spektrum der Adipositas-Chirurgie, der chirurgischen Therapie des krankhaften Übergewichts. „Durch Einengen des Magendurchmessers kann eine dauerhafte deutliche Gewichtsreduktion erzielt werden. Hierzu wird in einer minimal-invasiven Operation ein Silikonband um den Magen gelegt“, erläutert OA Dr.

Adipositas

Thema Adipositas

Magenband? Schlauchmagen? Magenballon? - Lesen Sie alles über die Therapieformen [mehr...]

Joachim Kropff. „Der Durchmesser der Öffnung ist durch Auffüllen des Bandes mit Flüssigkeit – durch einen Port unter dem Rippenbogen – veränderbar." Je nach Gewichtsverlust wird der Mageneingang alle drei bis sechs Monate verkleinert – oder bei zu rapidem Abnehmen auch wieder vergrößert. „Diese Behandlungsmethode, die derzeit von den KKO als einzige in der Region angeboten wird, lässt so ein Höchstmaß an individueller Patientenbetreuung zu“, so Dr. Schumacher.

Zwei Tage nach dem Eingriff fühlt sich Magda Jansing topfit - außer etwas Sodbrennen keinerlei Nebenwirkungen. Und der erste Erfolg hat sich auch schon eingestellt, zwar noch nicht beim Gewicht, aber bei ihren Zuckerwerten – die sind von durchschnittlich 180-240 bereits auf erfreulich normale 100 gesunken. Chefarzt Dr. Schumacher zeigt sich mit dem Operationsverlauf ebenfalls sehr zufrieden. „Aufgrund unserer speziellen Fortbildungen sind wir in den KKO derzeit die Einzigen in der Region, die die Implantierung eines verstellbaren Magenbandes durchführen können. Wir haben bereits alle nötigen Maßnahmen eingeleitet, um die KKO Katholischen Kliniken Oberhausen mittelfristig  als zertifiziertes/anerkanntes Adipositas-Zentrum hier in Oberhausen zu etablieren."

(Quelle: KKO; redaktionell bearbeitet: rrm)

Bookmarken / Empfehlen Sie diese Seite auf:
twitter/ yigg/ mister wong / delicious / digg / facebook / folkd / google.de / linkarena / yahoo / studivz / stumbleupon/ newsvine / reddit

 

Selbsthilfegruppen
   

Bochum
Bottrop
Dortmund
Essen
Gelsenkirchen
Hamm
Hattingen

Hilden
Krefeld
Mülheim
Oberhausen
Recklinghausen
Troisdorf
weitere...
   

Loading

 

herzrisiko

Aidshilfe

Tipps & Termine
 

Herz: 26.04.2012, 18.00 Uhr, Dr. med. Bernd Hufnagel (Chefarzt Innere Medizin im Ev. Krankenhaus Bethanien): KORONARE HERZKRANKHEIT – MODERNE DIAGNOSTIK UND THERAPIE, Virchowstr. 4, 44263 Dortmund-Hörde, Tel. 0231-9430-0 • Fax: 0231-9430-333

Schwindel: 03.05.2012, Schwindel - Diagnostik und Therapie, Susanne Hogrefe, CURAvita; Dr. Horst Luckhaupt, CA Klinik für HNO, im St.-Johannes-Hospital Dortmund, Konferenzraum 5, 19.00 Uhr.


NEWSLETTER BESTELLEN

NewsletterNews von rrm RHEIN RUHR MED
Sie wollen über aktuelle Interviews mit Ärzten und News aus der Medizin auf dem Laufenden bleiben? Da haben wir was für Sie [mehr...]
oder folgen Sie uns über:

Follow rheinruhrmed on Twitter

 

Aidshilfe

DAS EMPFEHLEN UNSERE USER:

horlitzMeist geklickt im Monat Oktober 2011:
Eine Ära geht zu Ende: Mit der neuen Generation von Blutverdünnern bekommt der Klassiker Marcumar® Konkurrenz. Prof. Dr. med. Marc Horlitz erklärt, was von den neuen Mitteln zu halten ist [mehr...]


walzMeist geklickt in 2010:
Jedes Jahr werden allein in Deutschland über 200.000 Patienten an der Schilddrüse operiert. Prof. Dr. Dr. med. Walz erklärt, worauf es bei einer solchen Operation ankommt und wie operiert wird [mehr...]

 

AUSGEWÄHLTE BEITRÄGE - ÜBERSETZT:

polen   tuerkei   frankreich